Hepatitis Tagebuch - Gruppe Unna

Gruppenmitglieder berichten auf diesen Seiten von unseren Veranstaltungen.

Mitgliederversammlung 2006

Am 10. Januar 2006 trafen sich elf Mitglieder der Hepatitis Hilfe Unna Hamm Soest e. V. um 18.00 Uhr in der „Alten Lindenbrauerei“ Unna, im Gesundheitshaus an der Massener Str.35 zur jährlichen Mitgliederversammlung.

Mit der Begrüßung durch die Vorsitzende Margret Budde wurde die Versammlung eröffnet. Außer den elf  Mitgliedern nahm auch ein Gast an der Versammlung teil. Die Beschlussfähigkeit lt. Satzung war gegeben. Im Jahr 2005 war ein Mitglied durch Tod ausgeschieden, an das wir uns alle noch einmal in einer Gedenkminute erinnerten.

Erfreulicher war der Bericht über die Aufnahme neuer Mitglieder im vergangenen Jahr.
So sind vier Personen in die Gruppe Soest und drei Personen in die Gruppe Hamm als aktive Mitglieder aufgenommen worden. Drei fördernde Mitglieder für den e.V. konnten gewonnen werden.

Nachdem der Schriftführer seine Aufzeichnungen vorgelesen hatte, berichtete der Kassierer über die Ein- und Ausgaben und zeigte uns, dass wir eine gute Kassenlage hatten. Durch den Bericht der Kassenprüfer wurde der Vorstand entlastet und ein neuer Kassenprüfer für das nächste Jahr gewählt.

Frau Budde dankte allen Vorstandsmitgliedern für die umfangreiche Unterstützung in der Vorstandsarbeit.
Sie überreichte Frau R. Henrichs als Dank für die viele ehrenamtliche Arbeit eines Kassierers in dem wachsenden Verein einige „süße Goldbarren“. 

Im Rückblick auf das Jahr 2005 wurden die vielen Aktivitäten wieder wachgerufen. Ausführlich erzählte die erste Vorsitzende über die Teilnahme an der Gesundheitsmesse in Hamm am 2.und 3. April.

Am 28. April  2005 fand ein Arzt - Patiententag in Soest statt, der mit 45 Teilnehmern ein guter Erfolg war. Daraufhin wurde am 06. Juni eine neue Selbsthilfegruppe in Soest gegründet, deren Ansprechpartner Mario Di Prima ist.

Nach langen und aufwendigen Vorbereitungsarbeiten ist die Hepatitis Hilfe Unna Hamm Soest e. V. seit dem 03. September 2005  mit einer eigenen Webseite nun auch im Internet vertreten. Am  08. September konnte an unserem 1. Arzt-Patiententag im St. Marienhospital in Lünen die Internetseite vorgestellt werden. 

Ferner hat die Gruppe ein neues Angebot: die monatliche persönliche Sprechstunde im Gesundheitshaus Unna durch die Vorsitzende.

Zum festlichen Weihnachtsessen trafen sich die Gruppenmitglieder zum letzten Mal in diesem Jahr am 22. Nov. im Meisterhaus Unna und verbrachten einige frohe Stunden in gemütlicher Runde.
Mit einem kurzen Ausblick auf Aktivitäten in 2006 – im Augenblick nur ein Besuch der Komödie in Bochum - war der Abend frei für einige Stunden in gelöster Atmosphäre mit einem kleinen Imbiss.

Christa Bolz


Besuch der „Comödie“ in Bochum am 6. April 2006

Zu unseren Gruppenaktivitäten gehört es neben der Aufklärung über Krankheiten, auch die Geselligkeit zu pflegen.

In diesem Jahr haben wir eine Fahrt gebucht, die uns mit der Verkehrsgesellschaft Unna direkt zur Comödie führte. 15 Personen fanden sich am Gesundheitshaus in Unna ein, um gemeinsam mit dem Bus zum Lustspiel „Ein Mädchen zum Verlieben“ in die Komödie  Bochum zu fahren. Nachdem sich unsere Bauchmuskeln vom Lachen erholt hatten, stand für alle fest: es war mal wieder ein gelungener Abend.
In den Jahren zuvor standen schon der Besuch des „Chinesischen Nationalzirkus“ im Konzerthaus Dortmund und die Aufführung „Liebesperlen“ im Theater Dortmund auf dem Programm.

Auch im nächsten Jahr wird wieder gemeinsam etwas unternommen. Was und wann steht zur Zeit noch nicht fest.

Renate Henrichs

 

Bergkamener Gesundheitstag 2006

Am 2. September veranstaltete die Sonnen-Apotheke am Zentrumsplatz Bergkamen ihren „9. Bergkamener Gesundheitstag“. Hier haben neben den unterschiedlichen Vereinen und Institutionen aus dem Gesundheitsbereich der Stadt auch die Selbsthilfegruppen des Kreises Unna eine Möglichkeit, sich einem größeren Publikum darzustellen.

Von 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr standen sechs Personen abwechselnd je zu zweit auch aus unserer Selbsthilfegruppe bereit, allen Interessierten die unterschiedlichsten Fragen rund um die Hepatitis Erkrankung zu beantworten und wichtige Informationsbroschüren  weiterzugeben. In diesem Jahr kamen viele Ratsuchende an unseren Stand, denen wir Hilfestellung geben konnten im Umgang mit Hepatitis Erkrankten, sowohl privat als auch im Berufsleben. Ängste vor vermeintlichen Ansteckungen konnten abgebaut werden, was eine notwendige Sicherheit im Alltag bedeutet.

Wieder einmal haben wir festgestellt, wie wichtig die richtige Information über eine Erkrankung ist. Denn oft werden Erkrankte durch Nichtwissen oder falsches Wissen der Mitmenschen abgewiesen und wie Ausgestoßene behandelt aus Angst vor einer Ansteckung. Psycho-soziale Konflikte der Betroffenen sind die Folge.

Fakt ist, dass Hepatitis C durch Blutkontakte übertragen wird. Bei einer Umarmung oder einer Begrüßung ist eine Ansteckung nicht möglich.

Seit 7 Jahren nehmen wir fast jedes Jahr die Möglichkeit wahr, unseren Verein mit seinen vielfältigen Angeboten und Hilfestellungen hier zu präsentieren.
Für die 10. Gesundheitstage im September 2007 sind wir auch schon angemeldet.

Marianne Schlieske

 


Treffen der Gruppen Unna und Soest in Werl 2006

Nach einem Arzt-Patientenseminar Mai 2005 in Soest hatte sich eine Hepatitis Selbsthilfegruppe gebildet. Jeden ersten Montag im Monat kommen dort Betroffene und Interessierte im Stadtkrankenhaus Soest zusammen, um Informationen über die Erkrankung einzuholen, aber auch um Erfahrungen mit einer Interferon Therapie und deren Begleiterkrankungen auszutauschen.

Nach einiger Zeit wurde in der Gruppe Soest der Wunsch laut, sich mit der Hepatitis Gruppe Unna zu treffen, um sich doch einmal kennen zu lernen. Zumal für den Herbst ein gemeinsames Weiterbildungsseminar geplant war.

Dieser Wunsch wurde in unserer Gruppe Unna mit Freude aufgenommen und gleich ein Termin festgelegt. So fuhren am 25. Juli 2006 sieben Teilnehmer aus Unna nach werl in das Restaurant „Calabria“, wo schon einige „Soester“  uns erwarteten. Mario hatte das gemütliche Restaurant in der malerischen Altstadt von Werl ausgesucht, wo wir bei herrlichem Sommerwetter das Flair eines italienischen Strassencafés genießen konnten.

Nach und nach kamen auch die anderen „Soester“ und „Unnaer“. Ein langer Tisch mit 16 freudigen Personen machte in der schmalen Altstadt auf sich aufmerksam. Es bedurfte keiner langen Zeit des Kennen-Lernens. Fuhren wir doch alle im gleichen Boot „Hepatitis“.

Gegessen haben wir natürlich italienisch! Denn als Italiener weiss Mario, was und wo es schmeckt.
Und wie lecker es war! Alle Speisen waren liebevoll angerichtet und schmeckten vorzüglich.

Viele Neuigkeiten wurden ausgetauscht und Bekanntschaften geschlossen. In gemütlicher Runde merkten wir, wie schön es war, mal aus dem Alltragtrott mit dem oft beherrschenden Thema „Hepatitis“ herauszukommen und sich anderen erholsamen Themen zuzuwenden.

Die Dämmerung nahte und ermahnte zum Aufbruch. Denn die „Unnaer“ hatten noch mindestens ein Stunde Fahrzeit zurück nach Hause.
So nahmen wir Abschied nicht ohne die Gewißheit, solch ein gemütliches Treffen noch einmal zu wiederholen.

Margret Budde

 


Weiterbildungsseminar im Oktober 2006 in Billerbeck

Lange waren wir gespannt auf das Wochnendseminar in Billerbeck mit dem Thema “Umgang mit Konflikten”. Die Leitung lag in den Händen des Pädagogen Klaus Vogelsänger.

Nachdem wir mit eigenen PKW's angereist waren, und die Gruppen Unna, Hamm und Soest sich im Seminarraum vorgestelllt hatten, bekamen wir im Speisenrraum des Hotels ein gemeinsames Mittagessen. Das Ambiente des Hauses und die gute Küche sorgten für einen angenehmen Aufenthalt.

Gut gestärkt begann das Seminar. In den zwei Seminareinheiten am Nachmittag wurde mit Rollenspielen gearbeitet, die sehr viel Spass machten, obgleich die Thematik ernst war. In der Pause stärkte uns eine Tasse Kaffee mit einem leckeren Stück Kuchen. Nach dem gemeinsamen Abendessen haben wir uns beim Kegeln entspannt.

Das reichhaltige Frühstück am 2. Seminartag  gab uns Kraft für die Aufgaben, die heute auf uns zukommen sollten. In lockerer Atmosphäre wurden Konfliktsituationen in der Gruppe aber auch aus dem eigenen privaten Bereich angesprochen.  Gemeinsam haben wir nach Lösungsansätzen gesucht.

Den Tag beschlossen wir mit dem Mittagessen und einem anschließenden Gruppenfoto vor dem Hotel.

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Sehr positiv wurden die Begegnungen der Teilnehmer aus den drei Gruppen  untereinander empfunden.
Der Service und der Gesamteindruck des Hauses sowie die lockere Art des Seminarleiters Klaus Vogelsänger trugen zu einem guten Gelingen des Seminars bei.

Anni Scheele

 


Weihnachtsfeier 2006

Am 28. 11. 2006 haben wir unsere alljährliche Weihnachtsfeier mit 13 Personen bei einem fantastischen Weihnachtsessen im Restaurant “Le Gourmet” in der Hubert Biernath-Str. in Unna-Königsborn gefeiert.
Die Kaminwärme gab uns die richtige Einstimmung für eine gemütliche Feier.
Alle waren recht gut gelaunt, und bei einer netten Unterhaltung ging der Abend zu  schnell vorüber.
Unsere Vorsitzende hat uns eine wunderbare Weihnachtsgeschichte vorgelesen, so dass man nur noch auf das Fest warten konnte.
Wir hoffen alle von Herzen, dass wir dieses gemeinsam noch recht viele Jahre erleben dürfen. Denn diese Gemeinsamkeit ist für jeden, der krank ist, ein kleiner Trost auf Heilung.

Barbara Mohr

 


Das 10-jährige Bestehen der Selbsthilfegruppe in Unna am 25. April 2007

Nach zehn Jahren aktiver Selbsthilfegruppenarbeit entschlossen wir uns, diesen Jahrestag als einen besonderen Tag zu gestalten.

Den diesjährigen Arzt-Patiententag planten wir, im Bauhaus auf „Gut Opherdicke“ zu begehen.
Schnell war die Genehmigung durch den Kreis Unna als Besitzer des Gutes eingeholt. Viele Überlegungen waren zu treffen und somit war die gesamte Gruppe gefragt in der Vorbereitung. Jeder, der es gesundheitlich und zeitlich einrichten konnte, half mit bei den vielfältigen Arbeiten.

Neben den Gesprächen mit den Referenten und der Themenfestlegung für die Vorträge war es notwendig, sich über die Öffentlichkeitsarbeit Gedanken zu machen. Plakate und Flyer mussten entworfen und verteilt werden, Medien waren zu informieren, Sponsoren sollten uns unterstützen. Alles das musste wohl überlegt werden. Dank der vielen Helfer war die Arbeit rasch getan.

Zum Schluss war nur noch der Punkt Raumgestaltung und Bewirtung offen. Hier brachten sich alle mit ihren wunderbaren kreativen Ideen ein. Der dezente Tisch- und Blumenschmuck machte schließlich aus dem schlichten Festsaal einen feierlichen Ort, an dem sich alle wohl fühlten.

Die Schirmherrschaft hatte erfreulicherweise der Landrat des Kreises Unna, Herr Michael Makiolla übernommen. Zusammen mit dem Dezernenten für Gesundheit und Verbraucherschutz im Kreis Unna, Herrn Norbert Hahn war er an diesem Abend zu uns gekommen, um uns persönlich seine Glückwünsche zu übermitteln. Frau Elsbeth Kiel war als gesundheitspolitische Sprecherin der Kreis CDU anwesend. Gefreut haben wir uns auch über die Anwesenheit von Frau Voss von der K.I.S.S. Unna, die für uns Ansprechpartnerin und helfende Hand im Gesundheitshaus Unna ist. Zu ihr können wir kommen mit all unseren Anliegen. Ohne diese Anlaufstelle wäre unsere Arbeit als Selbsthilfegruppe wesentlich schwerer.

Über das Kommen eines ganz lieben Gastes haben wir uns besonders gefreut: Frau Hölken weilte unter uns. Ihr verstorbener Mann, Franz-Hosef Hölken, hatte zusammen mit einigen anderen Betroffenen diese Hepatitis Selbsthilfegruppe vor zehn Jahren in Unna gegründet. An seine  große  Aufbauarbeit, die er in den ersten Jahren mit viel Energie geleistet hat, denken wir dankbar zurück.

Fast alle Mitglieder der Gruppe Unna waren zu diesem Festtag gekommen. Einigen war es allerdings durch ihre schwere Erkrankung nicht vergönnt, an dem Tag, auf den sie sich schon lange gefreut hatten, teilzunehmen. Auch viele Vertreter von Hepatitis Selbsthilfegruppen aus dem Umkreis und interessierte Zuhörer feierten mit uns unser 10-jähriges Bestehen.

Nach der Begrüßung und einem Rückblick über die vergangenen 10 Jahre durch Frau Budde übermittelte uns Herr Makiolla seine Glückwünsche, die wir dankbar entgegen nahmen. Sodann begann das Arzt-Patientenseminar.

Für die einzelnen Themen hatten wir kompetente Referenten gewinnen können.

  • Es sprach Frau Dr. med. Kerstin König als Endokrinologin über “Schilddrüsenerkrankungen im Zusammenhang mit einer Hepatitis”.
  • Herr Prof. Dr. med. George Micklefield referierte über “Leberfibrose-Leberzirrhose. Welche Lebenserwartung habe ich noch?”
  • Herr Dr. med Udo Knevels hatte das Thema “Diagnostik und Behandlung einer Hepatitis in der ambulanten Praxis”.
  • Herr Achim Kautz von der Deutschen Leberhilfe Köln zeigte in seinem Vortrag “Die Bedeutung – Möglichkeiten – und Grenzender Selbsthilfegruppen bei Lebererkrankungen”, dass Selbsthilfegruppen für chronisch Kranke neben der medizinischen Begleitung durch einen Arzt ein unverzichtbarer Baustein in der Krankheitsbewältigung eines jeden Patienten ist.

Eine Fragestunde schloss sich an, die von den zahlreichen Teilnehmern gern genutzt wurde. Hier konnten alle Anwesenden die Gelegenheit wahrnehmen, ohne Zeitdruck mit den einzelnen Fachärzten über spezielle Probleme zu sprechen. Anschließend – wie auch in der Pause zuvor schon - langte jeder gern noch einmal zu an dem herrlichen, selbst zubereiteten Büfett, das mit seiner Vielfalt an kulinarischen Genüssen jeden Besucher begeisterte.

Der Abend klang aus mit vielen interessanten Gesprächen und Begegnungen.
Begegnungen auch mit Mitgliedern anderer Hepatitis Selbsthilfegruppen, die uns an diesem Jubiläumstag besucht hatten.

Margret Budde